Reduzierte Beleuchtung

«Die Stadt Bern wird auch im Winter sicher sein»

Raphael Willen, 19. September 2022, 18:36 Uhr
In Bern wird die Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr früher ausgeschaltet oder fällt ganz aus. Auch die sonstige öffentliche Beleuchtung wird teilweise reduziert. Für Gemeinderat Reto Nause ist das kein Grund, sich wegen der Sicherheit Sorgen zu machen.
Die Stadt Bern sei auch in der kommenden Weihnachtszeit sicher, sagt Sicherheitsdirektor Reto Nause.
© KEYSTONE/Alessandro della Valle

Aufgrund der Energiekrise hat die Stadt Bern Energiesparmassnahmen ergriffen. Dazu zählt, in der Weihnachtszeit Beleuchtungen zu reduzieren. Die öffentliche Beleuchtung in der Innenstadt wird nur von 17 bis 22 Uhr eingeschaltet sein. Auf freiwilliger Basis werden ausserdem gewisse öffentliche Gebäude nicht angeleuchtet und auf Beleuchtungen in Schaufenstern verzichtet.

Sicherheitsbedenken hat Reto Nause wegen der reduzierten Beleuchtung nicht. Der Sicherheitsdirektor der Stadt Bern sagt: «Die öffentliche Beleuchtung wird nicht einfach ausgeschaltet. Wer gesunden Menschenverstand walten lässt, ist in der Stadt Bern wie bis anhin sicher.» Es werde nicht stockdunkel sein, meint Nause weiter.

Öffentliche Beleuchtung gewährleistet

«Im Weihnachts- und Adventserlebnis werden wir wegen der fehlenden Beleuchtung Einschränkungen haben, punkto Sicherheit wollen wir jedoch keine Einschränkungen», führt Nause aus. Mit der öffentlichen Beleuchtung sei die Verkehrssicherheit nach wie vor gewährleistet und mit den beleuchteten Fusswegen sei auch die Personensicherheit nicht gefährdet.

An den bekannten problematischen Orten in Bern wird die Polizei laut Nause präsent sein. «Rund um den Bahnhof, auf der Schützenmatte und in der Aarbergergasse versuchen wir, mit hoher Polizeipräsenz Sicherheit zu vermitteln und wenn nötig einzugreifen.»

Man werde die Situation nun im Auge behalten, so Nause. «Ich hoffe, dass wir nicht in die Mangellage hineinrutschen. Wenn nämlich die öffentlichen Beleuchtungen effektiv ausgeschaltet werden müssen, haben wir ganz andere Probleme.»

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 19. September 2022 18:36
aktualisiert: 19. September 2022 18:36
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