Bern

Die Velostation in der Welle 7 darf gebaut werden – die Reaktionen sind gespalten

Stimmvolk sagte Ja

Die Velostation in der Welle 7 darf gebaut werden – die Reaktionen sind gespalten

· Online seit 27.11.2022, 22:07 Uhr
Die Velostation in der Welle 7 kann gebaut werden. Die Stadtberner Stimmbevölkerung hat den Verpflichtungskredit für das Projekt angenommen. Die Verkehrsdirektion freut sich über den «wichtigen Schritt in die richtige Richtung», während SVP-Stadtrat Alexander Feuz noch immer kein Verständnis hat.
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Beim Bahnhof gibt es derzeit rund 4700 Veloparkplätze.  Doch dies reicht nicht, überall stehen Velos am Strassenrand und auf dem Trottoir. Das soll mit der neuen Velostation in der Welle 7 geändert werden. Die Stadtberner Stimmbevölkerung hat für das Vorhaben grünes Licht gegeben: Der Verpflichtungskredit wurde angenommen, gut 60 Prozent waren Ja-Stimmen.

Somit bekommt die Stadt Bern weitere 660 Veloparkplätze. Die Velostation soll Mitte 2023 eröffnet werden. Der Kredit von 2,4 Millionen Franken beinhalten den Einbau, die Erschliessung, den Betrieb und auch die Miete bis 2025.

«Immer mehr Leute steigen aufs Velo um – darum brauchen wir eine gute Veloinfrastruktur», betont Marieke Kruit, Verkehrsdirektorin der Stadt Bern, die sich über das Abstimmungsresultat freut. Leute, die mit dem eigenen Velo zum Bahnhof fahren, müssten gute Plätze haben. «Denn wenn wir klimaschonend unterwegs sein wollen, ist dies das A und O.»

Die ersten 24 Stunden Parkieren sollen gratis sein. Darum hatten die SVP und der «Bund der Steuerzahler» das Referendum dagegen ergriffen. Das es an bester Lage gratis Veloparkplätze habe, sei nicht zumutbar, so SVP-Stadtrat Alexander Feuz. Automobilisten würden auch viel zahlen müssen. «Wir haben nichts gegen Veloparkplätze – aber wir haben bereits am PostParc viele leerstehende.»

(ade)

veröffentlicht: 27. November 2022 22:07
aktualisiert: 27. November 2022 22:07
Quelle: BärnToday

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