Todesfalle bei Hitze

Freiwillige befreien Tiere aus Autos

5. August 2022, 06:36 Uhr
In der Sonne heizen sich Innenräume von Fahrzeugen innert Minuten auf und werden schnell zu gefährlichen Todesfallen für zurückgelassene Tiere. Deshalb kontrollieren Freiwillige der Schweizerischen Hunde- und Katzenrettung regelmässig Autos vor Supermärkten oder Badis. Der TCS rät davon ab, eigenhändig Scheiben einzuschlagen.

Quelle: BärnToday / Warner Nattiel

Für Tiere kann im Sommer bereits eine kurze Zeit in einem parkierten Auto lebensbedrohlich werden. Deshalb kontrollieren Freiwillige der Schweizerischen Hunde- und Katzenrettung regelmässig Autos und retten so Tierleben. Olivier Bieli, Präsident der Schweizerischen Hunde- und Katzenrettung erklärt bei einem Rundgang in Zollikofen, was er tut, wenn sich in einem kontrollierten Auto tatsächlich ein Tier befindet: «Wenn wir einen Hund finden, dem es offensichtlich gut geht, versuchen wir die Besitzerin oder den Besitzer ausfindig zu machen.» Klappe dies nicht, müsse die Polizei angerufen werden.

Auch der TCS kennt das Problem. Mediensprecherin Sarah Wahlen sagt: «Wir empfehlen, die Polizei zu rufen.» Selber die Scheibe eines Autos einzuschlagen sei hingegen eher keine gute Lösung. 

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 4. August 2022 17:55
aktualisiert: 5. August 2022 06:36
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