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Betonstücke könnten vom Bieler Kongresshaus herunterfallen

Verletzungsgefahr

Betonstücke könnten vom Bieler Kongresshaus herunterfallen

10.03.2023, 17:12 Uhr
· Online seit 10.03.2023, 17:09 Uhr
Beim Bieler Kongresshaus besteht die Gefahr, dass an der Schrägfassade kleinere Betonabplatzungen herunterfallen. In diesen Tagen wird ein Schutznetz angebracht, damit die potenziell herunterfallenden Teile niemanden verletzen, wie die Stadt Biel am Freitag mitteilte.
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Kleinere Betonstücke würden von der Schrägfassade aufgrund der Witterung langsam herunterrutschen, erklärte Yanick Jolliet, Leiter der Abteilung Hochbau der Stadt Biel, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Diese Entwicklung sei bei einem solchen Bau nichts Aussergewöhnliches, sagte Jolliet.

Der Stadt Biel ist das Problem schon seit mehreren Jahren bekannt. So wurde vor acht Jahren auf dieser Fassade schon eine spezielle Imprägnierung aufgetragen, welche die schnelle Entwicklung von Schäden bremsen sollte, wie dem Communiqué zu entnehmen war.

Die Sanierung des Gebäudekomplexes habe Priorität und sei auch in der Planung, sagte Jolliet. Aktuell würde die zukünftige Nutzung des Gebäudes geprüft. Jolliet meinte, dass eine Sanierung einen zweistelligen Millionenbetrag kosten würde und dieser in einer allfälligen Volksabstimmung akzeptiert werden müsse.

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Die letzteren grösseren Bauarbeiten wurden vor gut zwanzig Jahren für die Expo.02 abgeschlossen. Damals hatte die Bieler Stimmbevölkerung dafür einen Kredit von 22 Millionen Franken angenommen. Das Kongresshaus, welches aus einem Gebäude mit einem grossen Betonhängedach und einem Turm besteht, wurde in den sechziger Jahren vom Schweizer Architekt Max Schlup gebaut.

(sda/ade)

veröffentlicht: 10. März 2023 17:09
aktualisiert: 10. März 2023 17:12
Quelle: BärnToday

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