Suchaktion beendet

Lawine in Adelboden niedergegangen – keine Verschütteten

19. Januar 2023, 16:06 Uhr
In Adelboden ist am Donnerstagvormittag eine Lawine ausgelöst worden. Es war eine Suchaktion mit Helikoptern und Spürhunden im Gange. Die Suchaktion ist inzwischen beendet worden.
Fünf Helikopter standen im Einsatz. (Symbolbild)
© KEYSTONE/Jean-Christophe Bott
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Die Kantonspolizei Bern wurde kurz vor 11 Uhr über den Lawinenniedergang informiert, wie sie auf Anfrage mitteilte. Im Einsatz stünden fünf Helikopter der Rega und einer der Air-Glaciers. Auch Spürhunde waren im Einsatz.

Laut Christian Sommer, Leiter Sicherheit und Verkehr der Gemeinde Adelboden, ist die Suchaktion im Gebiet Silleren-Chuenisbärgli inzwischen beendet worden. Es gibt keine Hinweise auf Verschüttete, sagte er auf Anfrage.

Die Suchaktion im Gebiet Silleren-Chuenisbergli war um etwa 11.00 Uhr gestartet worden und dauerte rund vier Stunden. Der Lawinenkegel sei von den Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei intensiv abgesucht worden, sagte Magdalena Rast, Sprecherin der Kantonspolizei, am Nachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Lawine war laut der Sprecherin abseits der Piste niedergegangen. Der Betrieb im Skigebiet war während der Suche normal weitergelaufen, wie es vor Ort hiess.

Lawinengefahr ist erheblich 

Das Gebiet Silleren-Chuenisbärgli mit Hahnenmoos und Metsch ist das grösste Skigebiet der Skiregion Adelboden-Lenk. Zu den Highlights gehört der Weltcup-Hang am Chuenisbärgli, wo Anfang Januar jeweils die Weltcup-Skirennen stattfinden.

Wegen des vielen Neuschnees ist die Lawinengefahr in vielen Teilen der Schweiz aktuell gross. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung stuft die Lawinengefahr in der Skiregion Adelboden-Lenk derzeit als «erheblich» ein.

(raw/ris/sda)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 19. Januar 2023 12:54
aktualisiert: 19. Januar 2023 16:06