Tramprojekt

Neun Einsprachen gegen Tram-Teilstrecke beim Bahnhof Ostermundigen

24. Januar 2023, 14:31 Uhr
Nachdem Bernmobil von November bis Dezember den letzten Abschnitt der neuen Tramstrecke nach Ostermundigen auflegte, erhielt das Transportunternehmen neun Einsprachen gegen diesen Teil des Projekts. Sie betreffen vor allem die Installationsplätze.
So soll die Unterführung in Ostermundigen aussehen.
© Bernmobil
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Die Gespräche mit den Einsprechenden seien im Gang, teilt Bernmobil am Dienstag mit. «Nach der ersten Analyse sind wir zum Schluss gekommen, dass es keine harten Brocken gibt», so Rolf Meier, Leiter Kommunikation Bernmobil gegenüber BärnToday.

Beim letzten Abschnitt der neuen Tramlinie geht es um das Teilstück Ostermundigen. «Dort werden die ganzen Umstieg-Beziehungen zwischen S-Bahn, Tram und Bus neugestaltet», so Meier. Die ganze Unterführung werde stark verbreitert und «es werden Aufgänge zum Perron gemacht, für die Barrierefreiheit werden Lifte eingebaut.»

Baustart im 2024 geplant

Die Unterlagen für den Abschnitt beim Bahnhof Ostermundigen und für die Aufwertung im Gebiet Schönburg in Bern waren von Mitte November bis Mitte Dezember 2022 öffentlich aufgelegt. Gegen die Umgestaltung des Strassenraums bei der Schönburg gingen keine Einsprachen ein.

Die neue Tramlinie soll gebaut werden, weil die Kapazität der Buslinie 10 zwischen Bern und Ostermundigen als ausgereizt gilt. Trams haben mehr Kapazität als Busse. Nach heutigem Planungsstand sollen die ersten Bauarbeiten 2024 starten. Die Bauzeit für die gesamte Tramstrecke dauert vier bis fünf Jahre.

(sda/fho)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 24. Januar 2023 12:42
aktualisiert: 24. Januar 2023 14:31