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Beim Splitterschutz mit Tram und Bus gibt es Verbesserungsbedarf

Grosseinsatz beim Bundeshaus

Beim Splitterschutz mit Tram und Bus gibt es Verbesserungsbedarf

· Online seit 15.02.2023, 15:11 Uhr
Um die Berner Innenstadt vor den Splittern einer möglichen Explosion zu schützen, wurden Trams und Busse von Bernmobil als Schutzschilder genutzt. Ein Leserreporter entdeckte dabei noch Lenker in den Fahrzeugen.
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Grosseinsatz beim Bundeshaus am Dienstagnachmittag: Wegen eines Mannes in Kampfmontur und einem abgestellten Fahrzeug wurden die Gebäude evakuiert und das Gebiet um den Bundesplatz grossflächig abgesperrt. Nach der Entwarnung folgte die Kritik: Die Evakuierung sei langsam und langwierig abgelaufen und im Parlamentsgebäude sei gar kein Alarm ertönt, sagten betroffene Parlamentarier.

Fahrzeuge hätten leer sein sollen

Der Zugang vom Bärenplatz zum Bundesplatz wurde während des Grosseinsatzes mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert. «Weil der verdächtige Mann im Schnelltest positiv auf Sprengstoff getestet wurde, musste die Kapo davon ausgehen, dass im verdächtigen Fahrzeug Sprengstoff untergebracht sein könnte», erklärt Isabelle Wüthrich, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern.

Die Expertinnen und Experten hätten eine Gefahrenzone definiert, welche durch die Kapo abgesperrt wurde. Oberstes Ziel sei der Schutz aller Personen gewesen, betont Wüthrich.

Einige Personen wurden dabei aber möglicherweise übersehen: Wie ein Leserreporter berichtet, sassen in einigen der öffentlichen Verkehrsmittel noch Fahrer. Gemäss der Kapo hätten die Fahrzeuge aber leer sein müssen.

Es scheint also, dass auch in diesem Punkt noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

Der Sprengstoffroboter untersuchte das abgestellte Auto vor dem Bundeshaus:

Quelle: SRF

(dak/fho)

veröffentlicht: 15. Februar 2023 15:11
aktualisiert: 15. Februar 2023 15:11
Quelle: BärnToday

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