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Das war der Grund für den Stromausfall in der Region Bern

Am Sonntag

Das hat zum grossflächigen Stromausfall in der Region Bern geführt

17.06.2024, 13:15 Uhr
· Online seit 16.06.2024, 11:15 Uhr
In weiten Teilen der Stadt Bern und in angrenzenden Gemeinden fiel am Sonntagvormittag während teilweise einer Stunde der Strom aus. Auch das Inselspital war vom grossflächigen Ausfall betroffen. Der Grund war ein Materialdefekt.
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Angefangen hatte der Stromausfall um 09.54 Uhr, wie ein Sprecher des Energieversorgers BKW auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Auf der 132-Kilovolt-Leitung, die von Mühleberg nach Engehalde in die Stadt Bern führt, sei es zu einer Netzstörung gekommen. In der Folge habe es Überspannungen auf der Leitung gegeben, die von Worblaufen nach Engehalde und von Worblaufen nach Habstetten führe.

Im BKW-Gebiet seien Bolligen, Wohlen, Münchenbuchsee, Kirchlindach, Ittigen, Zollikofen, Ostermundigen und Bremgarten betroffen gewesen. Insgesamt habe die Strompanne im Versorgungsgebiet der BKW rund 19'000 Haushalte betroffen. Die Unterstation Engehalde sei bereits ab 10.07 Uhr wieder mit Strom versorgt worden. Bei der BKW habe die Stromverteilung kurz nach 11.00 Uhr wieder funktioniert.

Tausende von Haushalten betroffen

Auch im Versorgungsgebiet des EWB in der Stadt Bern dürften Tausende von Haushalten vom Stromausfall betroffen gewesen sein. Gemäss einer EWB-Sprecherin waren vor allem die Nordquartiere der Stadt betroffen. Auch das Inselspital hatte kurzzeitig keinen Strom, wie «20 Minuten» schreibt.

Was genau zu der Netzstörung geführt hat, war vorerst unbekannt. Abklärungen seien eingeleitet worden, sagte ein BKW-Sprecher. 

Materialfehler war Ursache

Am Montagmittag informierte die BKW schlussendlich über die Ursache des grossflächigen Stromausfalls.  Ein defekter Überspannungsableiter stand laut der Mitteilung am Ursprung der Netzstörung, von der die zig tausend Haushalte betroffen waren.

(sda/raw/rst)

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veröffentlicht: 16. Juni 2024 11:15
aktualisiert: 17. Juni 2024 13:15
Quelle: BärnToday

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