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Stadt Bern streicht für Bus eine Autospur auf der Monbijoubrücke

ÖV hat Vorrang

Stadt Bern streicht für Bus eine Autospur auf der Monbijoubrücke

14.04.2023, 08:32 Uhr
· Online seit 14.04.2023, 05:49 Uhr
Die Stadt Bern richtet auf der gesamten Monbijoubrücke stadtauswärts eine neue Busspur ein. Damit möchte sie dem öffentlichen Verkehr Vorrang gegenüber dem motorisierten Individualverkehr geben.
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Für den motorisierten Individualverkehr hebt die Stadt eine Spur auf der Brücke auf. Die neue Spur für den Bus soll beim öffentlichen Verkehr zu einer besseren Fahrplanstabilität führen, erklärt Christian Beiner, Bereichsleiter Verkehrsmanagement und Verkehrstechnik der Stadt Bern, gegenüber BärnToday.

«Zum zweiten installieren wir eine zusätzliche Lichtsignalanlage, die diese Dosierfunktion ermöglicht», so Beiner. Diese Ampel soll den Bussen des öffentlichen Verkehrs Priorität gewähren und die Kirchenfeld- und Thunstrasse Richtung Ostring möglichst freihalten.

Längere Wartezeiten für Autofahrer

Der restliche Verkehr werde deshalb für eine gewisse Zeit auf der für ihn verbleibenden Spur der Monbijourbrücke angehalten, erklären die Verantwortlichen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Für den motorisierten Individualverkehr würden die Massnahmen zu normalen Tageszeiten nichts ändern. Zu Hauptverkehrszeiten führe die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs zu höheren Wartezeiten. Im Gegenzug soll aber der Gesamtverkehr Richtung Ostring möglichst staufrei bleiben, was unter dem Strich nicht unbedingt zu längeren Fahrzeiten führen würde.

Während den Bauarbeiten gelte auf Höhe der Baustelle Tempo 30, schrieb die Stadt in einer Mitteilung. Die neue Ampel soll ab Mitte Mai in Betrieb sein.

(fho/sda)

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veröffentlicht: 14. April 2023 05:49
aktualisiert: 14. April 2023 08:32
Quelle: BärnToday

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