Stromverbraucher SCB

Viel höhere Stromkosten in der PostFinance Arena erwartet

20. September 2022, 08:27 Uhr
Wegen der aktuellen Energiekrise steigen die Kosten von Strom stetig an. So sind auch die Anlagen von der PostFinance Arena betroffen, die viel Strom für den Spielbetrieb des SCB benötigen. Anders als angenommen, zahlt der SCB jedoch heuer nicht mehr.
Die PostFinance-Arena in Bern braucht viel Strom.
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die Stromkosten für den Betrieb der PostFinance Arena in Bern schnellen in die Höhe. Wie die «Berner Zeitung» und «Der Bund» schreiben, steigen die Kosten um rund 60 Prozent an. Diese Rechnung übernimmt aber nicht der SCB selbst, sondern sie geht an die Stadionbetreiberin Bern Arena Stadion AG (Basag). Denn der Eishockeyklub sei vertraglich abgesichert, zahle als Untermieter einen Fixbetrag für Energiekosten. Dieser Vertrag laufe bis im Jahr 2029, schreibt die Zeitung weiter.

Kosten fallen auf Stadt zurück

Ein Teil der Mehrkosten könnte auf die Stadt Bern zurückfallen, denn die Basag gehört zu 72 Prozent ihr. Geschäftsführer Thomas Schmid gibt keine Auskunft über die genauen Ziffern zum Mehraufwand, der durch die hohen Energiepreise entstehen könnte. Eine mögliche Kostensteigerung von 60 Prozent sei jedoch nicht existenzbedrohend für die Aktiengesellschaft.

Der Betrieb der Eisfelder sei somit nicht in Gefahr. Der SCB prüfe aktuell Möglichkeiten, um den Stromverbrauch zu senken, teilt der Mediensprecher gegenüber den Zeitungen mit. Gleich abgesichert sei der EHC Biel, der in der Tissot Arena spielt.

(fho)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 19. September 2022 10:36
aktualisiert: 20. September 2022 08:27
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