National League

Wackelt der SCB heute erneut gegen ein «Keller-Team»?

Rahel Stähli, 4. November 2022, 14:11 Uhr
Der SC Bern ist heute bei Lausanne zu Gast. Lausanne steckt in einer Krise, das Team ist Tabellen-Schlusslicht und in der Führung kommt es zu Rochaden. Kann der SCB die Gunst der Stunde nutzen?
Tristan Scherwey im Duell gegen den Ajoie-Topscorer Philip-Michael Devos.
© PostFinance/KEYSTONE/Peter Schneider
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In der National League ist nun schon ein Drittel der Qualifikation gespielt. Aktuell liegt der SCB nach 18 Spielen auf dem fünften Tabellenplatz. Mit 28 Punkten ist er gleichauf mit dem HC Davos, Bern hat aber das bessere Torverhältnis.

Würden die «Mutzen» eine Zwischenbilanz ziehen, sähe diese sicher rosiger aus als in den vergangenen zwei Saisons. Zufrieden kann der SCB aber dennoch nicht sein. Fast in der Hälfte der Spiele hat er nicht das Maximum von drei Punkten geholt - häufig musste das Team in die Overtime.

Starkes Signal muss her

Im letzten Spiel gegen den HC Ajoie am Dienstag konnten die Berner zwar mit 4 zu 2 – ohne Overtime – gewinnen. Überzeugend war der Auftritt aber gegen den Zweitletzten der Tabelle dennoch nicht. Die Fans mussten zittern, durch einen Schuss von Ajoie ans Berner Gehäuse war die Verlängerung fast wieder Tatsache. Durch einen Empty-Netter von Tristan Scherwey kurz vor Schluss, konnte der SCB aber dennoch 3 Punkte aus dem Spiel mitnehmen.

Schaffen es die «Mutzen» nun heute, gegen das Schlusslicht Lausanne, eine von Anfang bis am Schluss solide Leistung zu zeigen? Und mit einem deutlichen Auswärts-Sieg ein starkes Signal zu senden?

Wünschenswert wäre dies auch aus Sicht des Trainers Johan Lundskog. Immer wieder werden Stimmen laut, die sich – Zitat eines Fans – einen Wechsel des «kaugummi-kauenden Coaches» an der Bande wünschen.

(rst)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 4. November 2022 14:35
aktualisiert: 4. November 2022 14:35