Hohe Ambitionen

Das erwartet der Berner Schwingchef von seinen Bösen

24. August 2022, 22:46 Uhr
Die Titelverteidigung und 19 Kränze – die Berner Schwinger haben hochgesteckte Ziele. Der technische Leiter des Bernisch-Kantonalen Schwingerverbands verrät, auf welche Gänge er sich am meisten freut.
Christian Stucki trifft am ESAF 2022 in Pratteln auf Damian Ott.
© KEYSTONE Marcel Bieri

Am Mittwoch sind die Spitzenpaarungen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest am Wochenende in Pratteln BL bekanntgegeben worden. Auf die Berner Bösen warten starke Gegner. «Wir werden von Anfang an gefordert sein», sagt Roland Gehrig, technischer Leiter des Bernisch-Kantonalen Schwingerverbands. Das soll den hochgesteckten Zielen aber nicht im Weg stehen.

Berner haben Grosses vor 

«Unser Ziel ist es einerseits, den Königstitel zu verteidigen. Andererseits streben wir 19 Kränze an», sagt Gehrig. Er sei sich der hohen Ambitionen bewusst. «Ich bin aber überzeugt, dass wir unsere Ziele erreichen können.»

Die Stimmung im Berner Team sei «sehr gut». Nicht zuletzt auch, weil Florian Gnägi, Michael Ledermann, Kilian von Weissenfluh und Christian Stucki trotz anfänglicher Bedenken dabei sein werden. «Sie werden uns in Pratteln helfen, dass wir noch stärker aufgestellt sind.»

Auf folgende Spitzenpaarungen mit Berner Beteiligung freut sich Gehrig am meisten:

Samuel Giger – Fabian Staudenmann

Samuel Giger (Mitte) und Fabian Staudenmann (rechts) versprechen einen spannenden Gang.

© KEYSTONE/Michael Buholzer

Gehrig: «Das wird ein spannender und entscheidender Gang. Giger hat sicherlich mehr Druck, weil er als Topfavorit gilt und deshalb König werden muss.»

Matthias Aeschbacher – Werner Schlegel  

Matthias Aeschbacher (unten) hat nach der Brünigschwinget am 31. Juli noch eine Rechnung mit Werner Schlegel (oben) offen.

© KEYSTONE/Urs Flueeler

Gehrig: «Das wird bestimmt ein Spektakel. Die beiden gehen voll auf Angriff, wie man beim Brünigschwinget sah. Da Aeschbacher an der Brünigschwinget unterlag, ist er hochmotiviert für eine Revanche».

Damian Ott – Christian Stucki

Damian Ott (links) und Christian Stuck (rechts) haben beide eine Verletzungserfahrung.

© KEYSTONE/Marcel Bieri

Gehrig: «Beide bringen eine Verletzungserfahrung mit. Das wird sicherlich ein Abtasten geben. Ich hoffe auf einen guten Gang und darauf, dass das Momentum auf die Berner Seite kippt.»

Adrian Walther – Joel Wicki

Adrian Walther hat mit Joel Wicki einen grossen Konkurrenten.

© KEYSTONE/Urs Flueeler

Gehrig: «Das gibt auf jeden Fall einen Kracher, weil die beiden voll auf Angriff aus sind. Die Chancen stehen 50/50, weil die beiden noch fast nie aufeinandergetroffen sind.»

(ris)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 25. August 2022 08:04
aktualisiert: 25. August 2022 08:04
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