Weltcup Adelboden

Der Österreicher Manuel Feller gewinnt den Slalom am Chuenisbärgli

07.01.2024, 15:39 Uhr
· Online seit 07.01.2024, 10:18 Uhr
Manuel Feller gewinnt zum ersten Mal den Weltcup-Slalom in Adelboden. Der Österreicher triumphiert vor dem Norweger Atle Lie McGrath und Landsmann Dominik Raschner. Die Schweizer schaffen es nicht ganz nach vorne, punkten aber mit fünf Fahrern in den Top 15, angeführt von Marc Rochat auf dem 5. Rang.
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Nach dem ersten Lauf liebäugelte Norwegen mit dem zweiten Doppelsieg im Slalom am Chuenisbärgli; Alexander Steen Olsen führte vor Atle Lie McGrath, auf dem 6. Zwischenrang lauerte der Adelboden-Spezialist Henrik Kristoffersen mit überschaubarem Rückstand. Am Ende jubelte auch im dritten Slalom des Winters ein Österreicher von zuoberst vom Podest. Manuel Feller triumphierte vor Lie McGrath und seinem Landsmann Dominik Raschner.

Während Steen Olsen im vernebelten oberen Streckenteil wegrutschte und Lie McGrath im Ziel um zwei Hundertstel nicht grün auf der Anzeigetafel sah, machte Feller im zweiten Durchgang vier Plätze gut und feierte als neuer Disziplinenleader seinen zweiten Saisonsieg. Dazu hievte sich der 29-jährige Dominik Raschner mit Startnummer 35 zu seinem ersten Podestplatz in einer klassischen Disziplin.

Rochat mit 5. Platz: «Ich bin extrem stolz»

Die Schweizer schafften es nicht ganz nach vorne, punkteten aber mit fünf Fahrern in den Top 15. Marc Rochat führte das starke Team als Fünfter an. Für den 31-jährigen Waadtländer, dem nach 16 Ausfällen in 20 Slaloms zwischen 2017 und 2019 ein Rücktritt nahegelegt wurde, ist es das zweitbeste Resultat im Weltcup nach Platz 4 im Vorjahr in Soldeu. «Das ist ein grosser Tag für mich. Ich bin extrem stolz», befand Rochat, dem 21 Hundertstel zum ersten Podestplatz fehlten. «Erfahrung, Ruhe, Arbeit und einfach an mich selbst und an mein Potenzial glauben», sind das Rezept, das Rochat hinter seinen stetig besseren Resultaten erkennt. Es sei eine Genugtuung für alles, was er investiert habe. «Ich kann den Leuten zeigen, dass wenn man richtig will, man kann.»

Auch Luca Aerni überzeugte vor dem Heimpublikum. Als Achter klassierte sich der Berner Kombinations-Weltmeister von 2017 so weit vorne wie letztmals vor zwei Jahren. Daniel Yule und der nach verbremstem ersten Lauf deutlich verbesserte Loïc Meillard folgten auf den Plätzen 10 und 12. Ramon Zenhäusern, als Achter nach dem halben Pensum der beste Vertreter von Swiss-Ski, war als Vierzehnter letztlich nur der Fünftbeste seines Teams.

(sda/fho)

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veröffentlicht: 7. Januar 2024 10:18
aktualisiert: 7. Januar 2024 15:39
Quelle: BärnToday

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