Covid-19

Das musst du zu Coronatests und -impfungen ab Januar 2023 wissen

21. Dezember 2022, 12:41 Uhr
Wer ab 2023 einen Coronatest durchführen will, muss selbst für die Kosten aufkommen. Covid-19-Impfungen sind jedoch weiterhin kostenlos verfügbar. Aufgrund der stetig abnehmenden Booster-Nachfrage werden die Impfstandorte aber reduziert.
Corona-Impfungen sind im Kanton Bern auch ab Januar weiterhin kostenlos.
© Keystone/Ti-Press/Samuel Golay
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Ab Januar 2023 sind Coronatests nicht mehr gratis. Wer sich testen lässt – egal ob mit oder ohne Symptome – muss selbst bezahlen. Bei Personen mit Symptomen, die medizinisch-therapeutische Folgen haben, übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) jedoch auf individuelle ärztliche Anordnung die Kosten. Getestet werden kann weiterhin in Spitälern, Arztpraxen, Apotheken, Labors und weiteren Anbietern.

Covid-19-Impfungen weiterhin gratis

Aufgrund der stetig abnehmenden Booster-Nachfrage leitet die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) die Reduktion der Impforte ein. Die an der Impfaktion beteiligten Spitäler, Apotheken und Arztpraxen werden ihr Impfangebot in den kommenden Wochen situativ anpassen oder sogar aufheben, teilt das GSI am Mittwoch in einer Medienmitteilung mit.

Die aktuellen Impforte sind hier aufgeführt. Terminbuchungen können weiterhin über das VacMe-Portal oder auch direkt bei den teilnehmenden Apotheken oder Praxen vorgenommen werden.

Auch das kantonale Impfzentrum Insel wird weitergeführt und bietet ab Januar von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15 Uhr Impfungen auch ohne Voranmeldung an. Covid-19-Impfungen sind auch weiterhin kostenlos.

Auffrischungsimpfungen immer weniger gefragt

Im Kanton Bern sind seit Oktober insgesamt 168'000 Personen mit einem zweiten Booster gegen Covid geimpft worden. Das teilte die bernische Gesundheitsdirektion am Mittwoch mit.

Die Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen nimmt gemäss ihren Angaben laufend ab. Die Zahl der Impforte wird deshalb reduziert. Die an der Impfaktion beteiligten Spitäler, Apotheken und Arztpraxen werden ihr Angebot in den kommenden Wochen anpassen oder aufheben.

(pd/lae)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 21. Dezember 2022 12:52
aktualisiert: 21. Dezember 2022 12:52