Berner Jugendsession

«Kann nicht sein, dass die Jungen nicht miteinbezogen werden»

30.10.2022, 06:20 Uhr
· Online seit 30.10.2022, 06:18 Uhr
60 junge Leute zwischen 11 und 25 Jahren haben am Samstag im Berner Rathaus im Rahmen der jährlichen Jugendsession einen Einblick in die Politik erhalten. Dabei diskutierten die Kinder und Jugendlichen, was ihre Generation beschäftigt.

Quelle: TeleBärn

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«Es kann einfach nicht sein, dass die Jungen nicht miteinbezogen werden, weil es uns auch sehr fest betrifft», so äussert sich eine junge Teilnehmerin der dritten Jugendession des Kantons Bern. Angel Okaside, Präsident des Berner Jugendparlaments, bläst ins gleiche Horn: «Jetzt, wo das Stimmrechtsalter 16 abgelehnt worden ist, das vom Jugendparlament im Kanton Bern unterstützt wurde, ist es wichtig, dass es solche Vereine wie das Jugendforum oder das Jugendparlament gibt, wo man auch die Anliegen platzieren kann.»

Die Veranstaltung des Jugendparlaments fand am Samstag im Berner Rathaus statt. Nach der Versammlung im Grossratssaal konnten die Jugendlichen Workshops besuchen. Dort hatten sie die Möglichkeit, mit ehemaligen oder aktiven Politikerinnen und Politikern zu diskutieren.

Eine der Anwesenden war Regula Rytz, Alt-Nationalrätin Grüne. Sie unterstützt den Anlass und setzt sich für die Jungen ein: «Wir müssen sehen, dass politische Entscheidungen, die wir heute treffen, die jungen Leute 50, 60 Jahre lang betreffen werden.» Darum sei es wichtig, dass sie ihre Sicht der Dinge einbringen und die Politik beeinflussen können.

(raw)

veröffentlicht: 30. Oktober 2022 06:18
aktualisiert: 30. Oktober 2022 06:20
Quelle: BärnToday

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