A16 bei Tavannes

Mann bei Unfall mit drei Fahrzeugen verstorben

· Online seit 14.07.2023, 13:04 Uhr
Am späten Donnerstagnachmittag gab es auf der A16 bei Tavannes einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb ein Mann noch auf der Unfallstelle. Drei weitere Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Der Unfall wird untersucht.
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Die Kantonspolizei Bern wurde am späten Donnerstagnachmittag, kurz nach 17.35 Uhr, informiert, dass es auf der A16 bei Tavannes einen schweren Autounfall gab. Dies schreiben sie am Freitag in einer Medienmitteilung. Der Unfall ereignete sich zwischen dem Pierre-Pertuis- und dem Sous-le-Mont-Tunnel. Es waren drei Fahrzeuge daran beteiligt.

Gemäss bisherigen Erkenntnisse der Kantonspolizei fuhr ein Auto vom Pierre-Pertuis-Tunnel in Richtung des Sous-le-Mont-Tunnels. Auf Höhe einer Brücke, die über die Autobahn führt, geriet dieses auf die Gegenfahrbahn. Warum, ist noch unklar. Es kollidierte daraufhin seitlich mit einem zweiten Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Als Folge davon kollidierte es frontal mit dem Auto hinter dem zweiten Auto.

Beifahrer verstorben

Das erste Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Grünstreifen auf der linken Seite der Fahrbahn geschleudert. Das zweite Auto kam in Richtung des Pierre-Pertuis-Tunnels links an einer Mauer zum Stehen. Das dritte Auto, ein Lieferwagen mit Anhänger, kippte auf die linke Seite und kam mitten auf der Autobahn zum Stillstand.

Drittpersonen hätten sofort erste Hilfe geleistet, schreibt die Kapo Bern. Die beiden Insassen des ersten Autos seien durch Rettungskräfte erstversorgt und von Angehörigen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen worden. Trotz der sofort ergriffenen Rettungsmassnahmen starb der Beifahrer. Der Fahrer war schwer verletzt und wurde von einer Rega-Crew ins Spital geflogen. Zwei Insassen des dritten Autos wurden leicht verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.

Wegen der Arbeiten vor Ort war der Autobahnabschnitt zwischen Tavannes und Loveresse in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bis 1.30 Uhr komplett gesperrt. Neben verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern seien insgesamt zwei Ambulanzteams, eine Crew der Rega, die Feuerwehr CRISM sowie das Tiefbauamt im Einsatz gewesen, schreibt die Kantonspolizei Bern. Sie habe unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Ermittlungen eingeleitet, um die Umstände und Ursache des Unfalls zu klären.

(sdf/lz)

veröffentlicht: 14. Juli 2023 13:04
aktualisiert: 14. Juli 2023 13:04
Quelle: BärnToday

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