Mit Dreifachsporthalle

Umbau des Gymnasiums Hofwil soll 62 Millionen Franken kosten

11.05.2023, 12:09 Uhr
· Online seit 11.05.2023, 10:30 Uhr
Der Berner Regierungsrat hat dem Grossen Rat für Neu- und Umbauten am Gymnasium Hofwil in Münchenbuchsee einen Kredit von 62 Millionen Franken beantragt. Der Umbau bestehender Gebäude sowie Neubauten sollen eingerichtete Provisorien ersetzen. Ausserdem will der Kanton über 50 Millionen für provisorischen Schulraum in Deisswil ausgeben.
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Wie die kantonale Regierung am Donnerstag mitteilte, läuft die Bewilligung für provisorische Unterrichtsräume und eine Sporthalle beim Gymnasium Hofwil im Jahr 2024 aus. Um diese zu ersetzen und den steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen gerecht zu werden, soll das Gymnasium erweitert werden. Sowohl eine Dreifachsporthalle wie auch ein Neubau für den Bereich Naturwissenschaften sollen entstehen.

Auch Geld für Schule für Gestaltung

Ausserdem hat die Berner Regierung einen neuen Mietvertrag für die Nutzung des Bernaparks in Deisswil bei Stettlen unterzeichnet. Dort soll provisorischer Schulraum für die Schule für Gestaltung Bern entstehen. Der Grosse Rat muss den Geldern - über 50 Millionen Franken - noch zustimmen.

Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, kostet die jährliche Miete 3,9 Millionen Franken. Die Mietperiode erstreckt sich über zehn Jahre. Zudem brauche er zusätzliche 15,1 Millionen Franken, um weitere Räume zu mieten und Investitionen für Ausbauten und spezifische Infrastrukturen zu tätigen.

Insgesamt muss das Parlament über gerundet 54 Millionen Franken befinden. Gemäss Communiqué hat der Regierungsrat für die Projektierung der zu tätigenden Investitionen in eigener Kompetenz bereits 950'000 Franken bewilligt.

Schulsanierungen in der Stadt Bern

Diesen zusätzlichen Schulraum sei nötig um die Schule für Gestaltung Bern ab 2024 und bis 2034 provisorisch in Deisswil bei Stettlen unterzubringen, heisst es. In dieser zehnjährigen Periode ist die Sanierung verschiedener Schulen in der Stadt Bern geplant.

Zuerst ist die Liegenschaft der Schule für Gestaltung an der Schänzlihalde 31 an der Reihe. Das Gebäude soll ab 2026 bezugsbereit sein. Dort sollen aber ab diesem Zeitpunkt Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Kirchenfeld und Neufeld ihren Unterricht besuchen. Bis ins Jahr 2034 sollen nämlich auch die zwei Gymnasien mit Standort Bern saniert werden.

(sda)

veröffentlicht: 11. Mai 2023 10:30
aktualisiert: 11. Mai 2023 12:09
Quelle: BärnToday

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