So reagieren YB und FC Thun

Weniger hell, weniger lang: Clubs sollen mit Stadionbeleuchtung Energie sparen

15. September 2022, 07:27 Uhr
Am Mittwoch forderte die Swiss Football League die Clubs auf, einen Beitrag zum Stromsparen zu leisten. Besonders mit der Stadionbeleuchtung könne Energie eingespart werden. So reagiert der BSC Young Boys und der FC Thun darauf.
Das Wankdorf Stadion im Juli 2020. (Archivbild)
© KEYSTONE/Alessandro della Valle

Auch im Schweizer Fussball will man die Stromspar-Kampagne des Bundesrates unterstützen. Am Mittwoch forderte die Swiss Football League Clubs auf, zum Energiesparen beizutragen. «Es ist wichtig, dass auch wir unsere Verantwortung wahrnehmen und unseren Teil dazu beitragen, eine Mangellage abzuwenden», wird Claudius Schäfer, CEO der SFL, in der Mitteilung zitiert. So gibt der SFL etwa konkrete Empfehlungen zu einer Reduktion der Stärke und Dauer der Stadionbeleuchtung ab.

BärnToday hat mit YB und dem FC Thun über die vorgeschlagenen Massnahmen gesprochen. «Der FC Thun findet diese Massnahmen sinnvoll. Wir werden uns an die Empfehlungen halten und diese umsetzen», sagt Matthias Fuchser, Medienverantwortlicher des FC Thun. Besonders mit Blick auf eine mögliche Energieknappheit wolle man sich beim FC Thun beteiligen, die einfach umsetzbaren Punkte zu realisieren. Der Club schaue aktuell selbst, wo man noch weiter Energie sparen könne.

Effizienteres Beleuchtungssystem

YB-CEO Wanja Greuel erklärt, dass man bereits seit Anfang des Jahres eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolge. Anfang Jahr habe man schon Massnahmen definiert, um Energie zu sparen. «Wir haben bereits ein effizienteres Beleuchtungssystem eingebaut und versuchen schon heute, das Optimum heraus zu holen», so Greuel. «Wenn die Notlage grösser wird, werden wir natürlich weitere Massnahmen ergreifen.» Bei der reduzierten Dauer der Spielfeldbeleuchtung sieht Greuel keine Nachteile.

(dak)

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 15. September 2022 07:27
aktualisiert: 15. September 2022 07:27
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