Nach Spitalschliessung

Wie geht es mit der Gesundheitsversorgung im Simmental und Saanenland weiter?

· Online seit 19.12.2023, 17:16 Uhr
Im November scheiterte ein neues Gesundheitsmodell für das Simmental und Saanenland hauchdünn an der Urne. Nun soll ein ambulantes Gesundheitszentrum entstehen. Die Planungsarbeiten dafür seien nun gestartet.
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Es war ein Schock für die ganze Region im November: Das neue Gesundheitsversorgungsmodell im Saanenland und im Obersimmental, welches den Weiterbetrieb des Spitals Zweisimmen ermöglichen sollte, scheiterte hauchdünn an der Urne – und das unglaublich knapp. Fünf Gemeinden hatten deutlich «Ja» dazu gesagt. In Lauenen kam es dann zur Pattsituation, 147 Ja- und 147 Neinstimmen, was dennoch das Scheitern des Projekts bedeutete.

Wie weiter mit der Grundversorgung?

Die Spital Simmental-Thun-Saanenland (STS) AG hat nun die Projektarbeiten zur Planung und Ausgestaltung eines ambulanten Gesundheitszentrums für die Region Simmental/Saanenland gestartet. Das Gesundheitszentrum soll eine nachhaltige und wohnortnahe Versorgung für die Bevölkerung sicherstellen, teilten der Kanton Bern und die Spital STS AG am Dienstag gemeinsam mit.

In einer ersten Phase habe die STS AG das Personal des Spitals Zweisimmen über einige Sachverhalte informiert. Dabei seien die wichtigsten Punkte die Zusammenarbeit und die Arbeitsplatzsicherheit gewesen. Die Spital STS AG werde «alles daransetzen» für die Mitarbeitenden des Spitals Zweisimmen passende Lösungen zu finden, sagte Bruno Gugggisberg, CEO der Spital STS AG, gemäss Communiqué.

Im ersten Konzept solle aufgezeigt werden, wie im ambulanten Gesundheitszentrum eine Notfallstation rund um die Uhr betrieben werden könnte. Dieses Konzept soll Ende Frühjahr 2024 vorliegen, wie es weiter hiess.

(sda/mfu)

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veröffentlicht: 19. Dezember 2023 17:16
aktualisiert: 19. Dezember 2023 17:16
Quelle: sda

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