Brennpunkt Schützenmatte

Mehr Gewalt wegen Drogenkonsum? Das sagen Stadt Bern und Suchthilfe

03.04.2024, 19:42 Uhr
· Online seit 03.04.2024, 09:34 Uhr
Auf der Berner Schützenmatte kommt es immer wieder zu Angriffen und Drohungen. Dies bekommt auch die aufsuchende Sozial- und Konfliktarbeit Pinto zu spüren, weshalb die Stadt nun deren Präsenz auf der «Schütz» reduziert.
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Am Abend sei es vermehrt zu Angriffen und Bedrohungen auf Mitarbeitende von Pinto gekommen, teilt die Stadt Bern gegenüber der «Hauptstadt» mit. Pinto ist die mobile Interventionsgruppe Prävention, Intervention, Toleranz der Stadt Bern und leistet aufsuchende Sozial- und Konfliktarbeit im öffentlichen Raum. Nun wird die Präsenz der Sozialarbeitenden auf der «Schütz» in den Abend- und Nachtstunden reduziert.

Gleichzeitig soll die sonstige Präsenz von Pinto auf der Schützenmatte erhöht werden. Das Ziel sei, täglich zwischen zehn Minuten bis zu einer Stunde auf dem grossen Platz neben der Reitschule präsent zu sein, wie der Berner Gemeinderat Ende Februar in einer Antwort auf eine kleine Anfrage schreibt.

Sicherheitsdienst könnte aufgestockt werden

Die Stadt evaluiert derzeit mögliche weitere Schritte, darunter den Ausbau bestehender Angebote. Zur Debatte steht offenbar auch eine Aufstockung des Sicherheitsdienstes, wie die «Berner Zeitung» und «Der Bund» schreiben. Dieser ist seit 2022 jeweils am Wochenende präsent.

Die Situation auf der Schützenmatte spitzt sich seit Monaten zu. Dies bestätigten auch die Kantonspolizei Bern, die Stiftung für Suchthilfe «Contact» und der Stadtpräsident Alec von Graffenried im vergangenen November.

(raw)

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veröffentlicht: 3. April 2024 09:34
aktualisiert: 3. April 2024 19:42
Quelle: BärnToday

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