Bundesasylzentrum bleibt

Stadt Bern verlängert Zwischennutzung auf dem Ziegler-Areal

· Online seit 23.11.2023, 09:51 Uhr
Das ehemalige Berner Zieglerspital soll weiterhin als Bundesasylzentrum genutzt werden können. Die Hauptmieter können vorerst bis Ende 2030 bleiben. Die Stadt hat die entsprechenden Zwischennutzungen bis dann verlängert.
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Hauptmieter sind das Bundesamt für Bauten und Logistik und das kantonale Amt für Grundstücke und Gebäude, wie aus einer Mitteilung der Berner Stadtregierung vom Donnerstag hervorgeht.

Das gesamte ehemalige Bettenhochhaus wird weiterhin als Bundesasylzentrum genutzt. Dieser wurde bis Ende 2030 verlängert.Das hat die Stadtregierung so entschieden: Sie hat den Mietvertrag mit dem Bund verlängert – ebenso jenen mit dem Kanton Bern.

So kann auch die medizinische Fakultät der Universität Bern die Räumlichkeiten des Renferhauses auf dem Areal bis Ende 2030 nutzen. Auch danach soll das Mietverhältnis verlängert werden. Das letzte Wort in der Sache hat aber das Berner Kantonsparlament.

Das passiert mit Hostel und Quartierküche

Neben den beiden Hauptmietern nutzen ein Hostel und eine Quartierküche, welche für Tagesschulen und Kindertagesstätten kocht, das Areal. Wie lange die Zwischennutzungen, die sich weder im Bettenhochhaus noch im Renferhaus befinden, weitergeführt werden, hängt von der Weiterentwicklung des Areals ab, schreibt der Gemeinderat. Eine Nutzungsstrategie, die Klarheit schafft, dürfte Mitte 2024 vorliegen.

Wegen knapper personeller Ressourcen und der damit verbundenen Priorisierung auf andere städtische Arealentwicklungen wurden sowohl die Erarbeitung der Areal- und Nutzungsstrategie als auch die Planungsgeschäfte für das Ziegler-Areal gegenüber ursprünglichen Zeitplänen nach hinten geschoben. Dies hat die Verlängerung der Mietverträge mit den Hauptmietern überhaupt erst möglich gemacht.

(sda/ade)

veröffentlicht: 23. November 2023 09:51
aktualisiert: 23. November 2023 09:51
Quelle: BärnToday

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