Nach Wölflis Abschiedsspiel

«Mehr als erwartet»: Auktion von YB-«Libli» bringt 4000 Franken ein

Riccardo Schmidlin, 17. September 2022, 13:56 Uhr
Für einen guten Zweck versteigerte YB Trikots von ehemaligen Spielern anlässlich des Abschiedsspiels von Marco Wölfli. Nach einer Störaktion durch Trolle mit Fake-Profilen entpuppte sich die Aktion als voller Erfolg.
Trikotversteigerung der Young Boys für einen guten Zweck.
© BSC Young Boys/bscyb.ch

Nach dem Abschiedsspiel von Goalie Marco Wölfli am vergangenen Wochenende haben die Young Boys dessen Trikot versteigert sowie auch jene von Stéphane Chapuisat und Hakan Yakin.

Am Freitagabend um Mitternacht ging die Auktion zu Ende. «Wir sind mehr als zufrieden», sagt der YB-Marketing-Verantwortliche Daniel Marti auf Anfrage von BärnToday.

Insgesamt seien 4000 Franken für die drei Trikots zusammengekommen. Das Geld wird nun für einen guten Zweck gespendet, nämlich für die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz, für die Wölfli Botschafter ist. «Das ist mehr als wir erwartet haben. Wie wir von früheren Auktionen wissen, kommen normalerweise zwischen 500 und 1000 Franken pro Trikot zusammen.»

Es ist wenig verwunderlich, dass für das «Libli» von Goalie Marco Wölfli am meisten geboten wurde – nämlich 1800 Franken.

Trolle störten die Aktion 

Die Auktion verlief allerdings nicht ohne Zwischenfälle. Die Gebote starteten bei 18,98 Franken, am Montagabend schnellten sie aber plötzlich in die Höhe. Es wurden Beträge von 9000 Millionen bis zu 99 Milliarden Franken abgegeben. Wegen eines technischen Fehlers griff der Sicherheitsmechanismus nicht, der die Auktion bei rund 10'000 Franken stoppen sollte.

Am Montagabend stand ein Gebot bei 19 Millionen Franken.

© BärnToday-Leserreporter

«Eine Störaktion mit Fake-Profilen haben wir so noch nie erlebt», sagt Mati. Die Fake-Gebote mussten gelöscht werden und die Auktion neu aufgesetzt werden. «Wir machten darauf aufmerksam, dass die Angebote verbindlich sind. Die Verantwortlichen der Störaktion wurden von uns nicht zur Rechenschaft gezogen», so Marti.

Quelle: BärnToday
veröffentlicht: 17. September 2022 13:54
aktualisiert: 17. September 2022 13:56
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