Zwischenbilanz

Stadtberner Badisaison läuft nach schwachem Start gut

14.07.2023, 16:40 Uhr
· Online seit 14.07.2023, 16:38 Uhr
Zum Start der Sommerferien zieht die Stadt Bern eine Zwischenbilanz zur bisherigen Badisaison. Nach einem Tief im Mai laufe diese seit dem Juni gut. Die Gästezahlen für die erste Hälfte der Saison sind auf dem gleichen Niveau wie jene des Rekordjahres 2022.
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Weil es in Bern im Mai viel regnete, sei der Start der Badisaison «wortwörtlich ins Wasser gefallen», schreibt die Stadt Bern in ihrer Zwischenbilanz zum Start der Sommerferien. Im Vergleich zum Vorjahr besuchten im Mai 40 Prozent weniger Menschen die Badis Weyermannshaus, Marzili, Lorraine, Wyler und Ka-We-De.

Heisse Tage und das sonnige Pfingstwochenende sorgten im Juni dann jedoch dafür, dass knapp 20 Prozent mehr Gäste als 2022 in den Berner Freibädern anzutreffen waren. «Der Juni war wunderbar», sagt Markus Gasser, Leiter Eis- und Wasseranlagen der Stadt Bern. Die bisherigen Zahlen im Juli sind laut der Stadt vergleichbar mit denen des Vorjahres.

Zahlen identisch

Insgesamt sehen die Zahlen der Badi-Besuchenden bis zum 10. Juli beinahe identisch aus wie im Rekordjahr 2022: Während in der aktuellen Saison 736'000 Personen eine Berner Badi aufgesucht haben, waren es letztes Jahr zum selben Zeitpunkt 739'000. Mit etwas mehr als 1,66 Millionen Eintritten wurde im vergangenen Jahr der Rekord von 2015 um 20 Prozent übertroffen.

In der frisch sanierten Badi Weyermannshaus habe die Besucherzahl sogar zugenommen, wie Gasser erklärt. Und er ergänzt: «Im Marzili ist die Aaretemperatur entscheidend.» Bei 20 Grad kämen deutlich mehr Leute, als wenn die Temperatur unter 18 Grad liege. «Da geht niemand in die Aare baden», so Gasser.

Ein Freibad wird dieses Jahr früher geschlossen als normalerweise: Die Badi Wyler beendet ihre Saison aufgrund von Bauarbeiten zur Sanierung des Bads bereits am 27. August.

(raw/sdf)

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veröffentlicht: 14. Juli 2023 16:38
aktualisiert: 14. Juli 2023 16:40
Quelle: BärnToday

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